"Nicht das Kind soll sich der Umgebung anpassen. Sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen."
(Maria Montessori)
Das Thema Inklusion begleitet mich nun schon seit mehr als 15 Jahren. Während meines Studiums der Heilpädagogik war das Thema für mich mit Blick auf unsere Gesellschaft, tatsächlich noch sehr "utopisch" und fern ab der Realität. Heute ist es für mich zu einer Herzensangelegenheit geworden, diese Realität zu verändern und Inklusion gesellschaftlich zu einem Selbstverständnis werden zu lassen. Es geht um die Würdigung von Vielfalt und das Erkennen, welche gesellschaftliche Chance darin liegt. Wenn ich an Inklusion denke, denke ich inzwischen nicht mehr nur an Menschen mit Behinderung, sondern an ganz viele Vielfaltsaspekte wie äußere Identitätsmerkmale (bspw. Hautfarbe), Herkunft, Religion, sozialer Status, denn Inklusion meint nicht nur die gemeinsame Bildung von Kindern mit und ohne Behinderung. Inklusion zielt umfassend auf die Herstellung von Bildungsgerechtigkeit durch die Bekämpfung von Exklusion: Ausgrenzung, Ausschluss, Diskriminierung.
Dazu findet ihr mehr bei Voruteilsbewusste Bildung und Erziehung.