Empfehlungen

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Hier findet Ihr meine Empfehlungen zu den Themen der Unterstütze Kommunikation, Spiel- und Fördermaterial als meine Buchempfehlungen zu ganz besonderen Büchern die ich Euch ans Herz legen möchte.

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Unterstütze Kommunikation

Unterstütze Kommunikation

Kommunikation als ein Menschenrecht

UK öffnet die Türen zur Gedankenwelt von Menschen, die sich nicht oder nur eingeschränkt lautsprachlich ausdrücken können. Sie eröffnet Wege zur Teilhabe am sozialen Leben, zur Selbstbestimmung und zur individuellen Entfaltung.

 

Warum ist UK so wichtig?

Kommunikation ist ein Grundrecht. UK sorgt dafür, dass jeder Mensch seine Gedanken, Wünsche und Bedürfnisse äußern kann. Durch den Einsatz von Gebärden, Symbolkarten oder Talkern werden Sprachverständnis, Kognition und soziale Kompetenzen gestärkt. Wenn Menschen sich verständlich machen können, sinkt das Risiko von herausforderndem Verhalten. UK ersetzt nicht immer das Sprechen, sondern kann es ergänzen oder anbahnen. Es wirkt keineswegs hinderlich auf den verbalen Spracherwerb, sondern unterstützt den Zugang zur Sprache.

 

UK als Schlüssel zur Inklusion 

In Schulen, Kindergärten, Therapien und im Alltag ermöglicht UK eine aktive Teilnahme am Leben. Sie gibt Menschen mit Kommunikationsbarrieren eine Stimme und öffnet Türen zu mehr Unabhängigkeit und sozialer Integration. Symbolkarten sind ein wunderbarer Zugang, um auch mit Menschen nicht deutscher Sprache in den Austausch zu kommen und dienen insbesondere in Bildungseinrichtungen auch einer Willkommenskultur.

 

Talker: Elektronische Kommunikationsmittel

Talker sind Geräte oder Apps auf Tablets, die per Tasten, Touchscreen oder Augensteuerung Symbole oder Texte in Sprache umwandeln. Die bekanntesten sind: GoTalk, Tobii Dynavox oder MetaTalkDE.

Die Geräte werden passgenau an die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Nutzer angepasst & ermöglichen selbst Menschen mit schwersten körperlichen & geistigen Beeinträchtigungen, sich mitzuteilen.

 

Symbolkarten & Kommunikationsbücher

Bilder oder Piktogramme (z. B. METACOM, PECS), dienen dazu, Aussagen durch Zeigen oder Zeigen-Lassen zu formulieren, Informationen zu erhalten & Bedürfnisse darzustellen.

Diese Methode ist besonders hilfreich in Alltagssituationen oder für Personen, die keine digitalen Geräte nutzen können oder wollen & bietet den ersten Zugang zur Symbolsprache. Besonders geeignet in Kitas und Krippen, um alle Kinder sprachlich zu begleiten & beispielsweise Tagesabläufe zu visualisieren.

 

Gebärden

Es gibt verschiedene Formen von Gebärden, die je nach Kontext und Zielgruppe eingesetzt werden.

DGS (Deutsche Gebärdensprache): Eine eigenständige, visuell-manuelle Sprache mit eigener Grammatik, die von gehörlosen und schwerhörigen Menschen in Deutschland verwendet wird.

Lautsprachbegleitende Gebärden (LBG): Gebärden werden gleichzeitig mit der gesprochenen Sprache verwendet, wobei die Grammatik der Lautsprache beibehalten wird.

Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG): Wichtige Schlüsselwörter eines Satzes werden gebärdet, um die Verständlichkeit zu erleichtern.

Gebärden-unterstützte Kommunikation (GuK):

Eine vereinfachte Gebärdenform für Kinder mit Sprachentwicklungsverzögerungen, häufig bei Trisomie 21 oder anderen Förderbedarfen genutzt.

 

Frühfördergebärden

Babyzeichen (Baby Sign Language):

Eine vereinfachte Form der Gebärden, die Kleinkindern hilft, sich auszudrücken, bevor sie sprechen können.

 

Metakommunikative Gebärden:

Zeichen zur Unterstützung der Kommunikation bei Autismus oder anderen besonderen Entwicklungsverläufen (Gesten/ Mimik).

Das Thema unterstützte Kommunikation begleitet mich schon seit vielen Jahren privat und beruflich. In der Beratung und in den Kitas höre ich häufig „Wir können das Kind verstehen und erkennen seine Bedürfnisse“ „Wir verstehen uns auch ohne Worte“ oder „Ich habe Sorge, dass das Kind mit Unterstützter Kommunikation keine Lautsprache lernt.“ Das Recht auf Kommunikation zu jeder Zeit und an jedem Ort wird dadurch sehr eingeschränkt, denn spätestens wenn ein Mensch sein gewohntes Umfeld verlässt, bspw. von der Kita in die Schule wechselt, kann das zu einem großen Problem werden, wenn die Menschen, die das Kind vorher „lesen“ konnten, nicht mehr verfügbar sind. Es ist daher wichtig, alternative Kommunikationsmöglichkeiten so zeitig wie möglich zu etablieren. Symbolsprache wird dabei niemals zur Konkurrenz für Lautsprache. Ein Kind wird immer versuchen die Kommunikationsform seines Umfelds anzunehmen.

 
Spiel- und Fördermaterial

Spiel- und Fördermaterial

Spielen bedeutet Lernen

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Buchempfehlungen

Buchempfehlungen

Buchempfehlungen

Ich liebe Bücher und werde immer wieder von Eltern und Pädagog:innen nach Literaturempfehlungen gefragt. Hier findet ihr Bücher, die ich euch sehr ans Herz legen möchte.

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